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Für viele ist der November ein trüber bedrückender Monat, für mich ist er ein Monat der Stille für sich selbst.

Im November zieht sich die Kraft der Pflanzen und Bäume in die Wurzeln zurück. Sie nehmen noch einmal den letzten Atemzug vor dem langen Schlaf und dabei ziehen ihnen die schönsten Erlebnisse vor dem inneren Auge vorüber.

Die Insekten, denen der Blütenstaub im Frühling so gut gemundet hat, die gar nicht genug davon bekommen konnten. Ihre kleinen Füßchen, Flügel und Rüssel zu spüren, diese zarten Berührungen zu genießen und dadurch wahrzunehmen wie lebendig man ist, wie lebendig alles ist. Jeden Tag den Gesang der Vögel zu genießen, die den neuen Tag begrüßen und den gelebten Tag verabschieden. Die Sonne mit ihren Kraft spendenden Strahlen, bis tief in sich hinein zu genießen. Den warmen entspannenden Sommerregen ganz bewusst wahrzunehmen und sich von ihm reinigen zu lassen. Und zuletzt der Herbstwind der die letzten Blätter von den Zweigen geweht und das ganze SEIN der Natur so richtig massiert hat. All das liegt im November in der Luft, in dem letzten Atemzug der Natur, vor dem langen Schlaf.

Der November ist ein entspanntes loslassen, er ist eine Rückschau für das Jahr, er ist ein in die Stille gehen.

Für mich ist er der stillste Monat im Jahr. Doch habe ich zurzeit so viel zu tun, dass ich diese einzigartige Stimmung fast verpasst hätte, dabei brauche ich diese Energie des Novembers um Kraft zu tanken. Kraft zu tanken durch die schönen Bilder die mich durchrieseln, wenn ich dieses Jahr Revue passieren lasse. Dieses Jahr war für mich nicht immer einfach, da ich wieder mal neue Wege gehen durfte, mit denen ich lernen durfte noch besser zu mir und meinem SEIN zu stehen. Wodurch mir aber auch bewusst wurde, wie wichtig es ist, das es solche Menschen wie mich gibt, die einfach nur so sein wollen wie sie sind. So manches Kopfschütteln ging mir dieses Jahr hinterher, aber auch so manche tiefe Danksagung durfte mich tief bewegen und mich darin beflügeln meinen Weg weiter zu gehen. Und ich glaube genauso ging es auch Frank.



Gestern bekamen wir einen Anruf von einer Freundin, mit der wir bisher immer nur im schriftlichen Kontakt waren. Doch dieser Kontakt war immer mit einer starken Hingabe verbunden. Gestern bekamen wir also diesen Anruf und er war für uns ein großes Geschenk. Das erste was ich von ihr hörte war >> Du bist ja wirklich so wie in den Videos << Ich war sehr überrascht, denn für mich ist mein SEIN sehr selbstverständlich. Vielleicht ist es mir schon zu selbstverständlich und ich sollte mir wohl mehr bewusst machen, dass die meisten meiner Mitmenschen diese Art des SEINs gar nicht kennen.



So sein zu dürfen ist ein großes Geschenk, denn ich kann dadurch viel bewusster mein Leben wahrnehmen. Ich nehme nicht nur die arbeitssamen Zeiten und die konfliktreichen Zeiten in mir auf, sondern ich darf durch mein Humor und das fühlen von frei fließender Energie in meinem Körper, auch ganz besonders die schönen Momente sehr bewusst in mir aufnehmen und genießen. Und so habe ich das lange Telefonat gestern auch sehr genossen und möchte Dir liebe Susan von ganzem Herzen für dieses schöne Telefonat danken.



Ja, ich bin wirklich so ein lebensfroher, authentischer Mensch und das verdanke ich ganz besonders allen meinen Kindern. Ich bin jetzt 21 Jahre mit Leib und Seele Mutter und meine Kinder waren mir wirklich sehr gute Lehrer auf diesem Weg. Aber auch Frank, der genauso wie ich gerne Blödsinn macht und tobt. Der wie ich genauso gerne Theater spielt und wir dadurch wirklich öfters die Möglichkeiten haben zu lachen. Schon allein, wenn wir alter Mann und alte Frau spielen, dann schmeißen sich unsere Kinder was in die Ecke. Dadurch stecken wir unsere Kinder an und was dabei so raus kommt, lässt einen so manches Mal Bauchmuskelkater kriegen vor Lachen. So manche Tränen kullern vor Lachen über unser Gesicht, was uns hilft alte und neue Wunden wieder heilen zu lassen.

Wir lernen in unserer Familie gemeinsam mit Humor unsere Fehler zu betrachten.

Lernen gemeinsam zu erkennen, das Fehler nicht nur schlimmes in sich bergen, sondern das wenn man sie angenommen und von ihnen gelernt hat, sie auch sehr große Lehrmeister sind. Gerade der Humor ist ein großer Lehrmeister auf unserem Lebensweg, um schneller lernen zu können.



Natürlich trägt auch unser Wissen als Heiler und das Wissen um die zusammenhänge in der Natur und wie alles mit einander verknüpft und EINs ist, ein großes Stück mit zu bei. Aber auch das Wissen als Handwerker, was wir uns erworben haben, trägt mit dazu bei. Denn als Handwerker durften wir lernen, welche Handstriche es sind, die das Werkstück erst so richtig schön machen. Alles was wir gestalten, ist mit diesem letzten Handstrich versehen, der sagt – so, nun ist alles Rund. Und damit sind wir wieder da wo ich angefangen habe, in der Stille. Denn nur die Stille, nur das innere EINs SEIN weiß, wann der letzte vollkommene Handstrich ist.



Herzliche Grüße Anita Vejvoda


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Vielleicht wird der eine oder andere von Euch denken – jetzt ist sie bestimmt ganz verrückt geworden – Vielleicht bin ich es auch :-)

Ausweglosigkeit gibt es eigentlich nicht. Ausweglosigkeit ist ein Zustand den unsere Seele sich ausgesucht hat um zu wachsen. Ausweglosigkeit ist eine Situation wie – es gibt kein weiter mehr, alles ist aus – und doch steckt gerade in diesen Situationen ein großes Potenzial für uns.



Ich habe in meinem Leben viele solche ausweglosen Situationen erlebt, sogar auch – und das habe ich nie geglaubt dass ich Mal in so einen Zustand geraten könnte – nicht mehr leben zu wollen. Situationen die in meiner Seele so einen Schmerz verursacht haben, so eine Verzweiflung verursacht haben, dass ich nicht mehr wusste wo hinten und vorne war. So viel Schmerz, dass ich dachte ich werde verrückt, weil es weit über meinen Körper hinaus ging und doch irgendwie den Anschein hatte nicht in den Körper zu passen. Momente, wo ich mich zerreißen wollte, in der Hoffnung dass dann alles besser zu ertragen ist. Momente wo ich sterben wollte, weil ich das Gefühl hatte, mit dieser Erkenntnis nicht mehr glücklich leben zu können.



Ich hatte immer viele Helfer an meiner Seite, die mir halfen diese Situationen mehr als gut zu erleben und an ihnen zu wachsen. Das eine Mal wollte ich aus dem Fenster springen, nur um dadurch der Realität entfliehen zu können. Aber ich hatte viele liebe Menschen bei mir die mir halfen, diese Situation zu meistern und dadurch enorm zu wachsen.

Noch eine Situation, wo ich aus dem Fenster springen wollte, weil man mich wieder als eine schlechte Mutter hingestellt hatte und das in einer Zeit wo ich meine beiden großen Söhne eigentlich bei mir haben wollte, weil ich sie so doll liebte, die Situation es nur anders verlangte. Da hatte ich eine liebe geistige Seele an meiner Seite, die mir immer und immer wieder riet, einen bestimmten Freund anzurufen, damit ich keinen Blödsinn mache. Der – obwohl er mit der Situation ein bisschen überfordert war – mir trotzdem half, einfach weil er nur zuhörte.

Eine andere Situation, wo mir von meinen Helfern geraten wurde, eine ganz bestimmte Freundin anzurufen. Die – obwohl sie etwas ganz anderes vor hatte – alles stehen und liegen ließ, zu mir kam und mir damit einen riesigen Schritt voran half.

Und dann noch eine Situation, wo ich so außer mir war, das ich das Lenkrad von meinem Auto loslassen wollte, um einfach gehen zu können. Ich war aber so höflich und fragte die geistige Welt ob das in Ordnung wäre. Diese nickte und sagte – schon, es ist in Ordnung. Doch sie schickten mir im gleichen Atemzug ein Bild von Frank und Cayne. Frank bereitete gerade voller Liebe für mich ein Essen vor und Cayne spielte bei ihm. Meine Helfer sagten nur – die beiden brauchen Dich. Das war in dem Moment die richtige Medizin für mich. Ich beruhigte mich und wurde langsam wieder ich selbst.



Intuitiv wusste ich schon von klein auf an, das dass vergehen an meinem Körper ein schwerwiegender Fehler ist, der sich weit über mein Leben hinaus bemerkbar machen würde. Und doch war ich in Situationen, wo ich das Gefühl hatte, damit nicht fertig werden zu können und mir als einzige Lösung im Kopf war, meinem Leben ein Ende setzen zu müssen.



Das waren nur die für mich schlimmsten Situationen, wo ich wirklich an meine Grenzen heran kam. Doch es gab natürlich noch viel, viel mehr für mich, Anscheinungshalber ausweglose Situationen, die mir alle halfen jetzt das SEIN zu können was ich BIN.



Die Ausweglosigkeit ist eine Illusion, eine verhehrende das gebe ich zu. Eine Ausweglosigkeit ist wie eine Falle die zuschnappt und man hat dann nur noch das Gefühl – nun ist das Leben zu Ende. In dieser Falle ist man gefangen, bis man wieder in der Lage ist über den Tellerrand hinweg zu gucken. Und dafür braucht man Hilfe, die nicht immer sofort zu Hand ist. Zumindest die sichtbare Hilfe ist nicht immer zur Hand, doch die geistige Hilfe ist ununterbrochen an unserer Seite. Wenn ich in diesen schlimmen Situationen war, habe ich immer um Hilfe gebeten und das war jedesmal mein Schutz.



Das wissen um meine Helfer, gab mir immer die Kraft zu wissen, das immer Hilfe da ist und das ich gerade auch in solchen ausweglosen Situationen nie alleine bin, das alleine war mein ganzer allumfassender Schutz. Durch dieses Wissen und durch das annehmen, konnte ich immer wieder schnell neue Wege finden. Nämlich die Wege die mir wie bei einer Schnitzeljagd, immer vor die Füße gelegt wurden und wo ich einfach nur Stück für Stück den Anweisungen folgen brauchte.



Gewisse Situationen scheinen nur ausweglos, weil wir uns nicht genügend lieb haben, wir uns in dem was wir SIND nicht achten. Andere wieder, weil wir uns nicht verstanden fühlen und wir das verstanden SEIN im Außen suchen, anstatt erst einmal zu lernen uns selbst zu verstehen und das geht nur in der Stille und dabei sind unsere geistigen Helfer eine große Hilfe. Und dann gibt es Situationen die von Dir verlangen, Dein ganzes Weltbild auf den Kopf zu stellen, damit Du wieder neue Wege für Dich entdecken kannst. Und genauso war es bei mir, ich durfte lernen, dass es nicht nur diese Welt gibt, sondern ganz viele Welten die jede auf ihre Weise, auf liebevolle, harmonische Art mit der nächsten verbunden ist und das ich auf genau die selbe achtsame Art von einer in die andere reisen darf und von jeder ga…..nz viel lernen kann.



Ein Teil meiner Lebenserfahrungen, sind in unserem kostenlosen Affirmations-Online-Seminar eingearbeitet. Dieses Seminar ist ein starker liebevoller Begleiter auf seinem Weg, sich selbst und alles was einen umgibt mit Achtsamkeit und Liebe zu betrachten und anzunehmen.

Und ab dem 1.Dezember wird auch unser neues Seminar „Erfolgreich durch Selbstliebe“ online gehen. Mit ihm hat man eine einjährige Begleitung auf seinem Lebensweg, in dem man die Liebe zu sich selbst vertieft und gleichzeitig all die Welten kennen lernt, die uns auf unserem Lebensweg begleiten. Es ist all das darin enthalten, was Frank und ich auf dem Weg der Liebe zu sich selbst in unserem Leben gelernt und erkannt haben, das all das unbedingt mit zu diesem Weg gehört, um in einer nie geahnten tiefe sein Leben, das Leben zu verstehen und genießen zu lernen.



Frank und ich wünschen Euch einen schönen, mit Sonne durchfluteten Tag


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heute möchten wir Euch unser neues Online-Seminar „Erfolgreich durch Selbstliebe“ vorstellen.



Dieses Seminar beinhaltet eine sehr alte und doch wieder ganz neue Art des Lernens. Es wird nicht nur über den Kopf gelernt und versucht das Wissen in sich hinein zuschaufeln, sondern man lernt hier wieder Wissen zuzulassen und auf leise Art seine Wirkung zu erfahren. Mit diesem Seminar zieht man automatisch alles in seinem Leben an, was dazu beiträgt sein erlerntes Wissen über Erfahrungen tief in sich zu verankern. Um dann durch den kindlichen Forschergeist, der hier wieder erweckt wird, selbst zu einem Lebensforscher zu werden, um wieder Neues zu entdecken.



Der Grundstock für dieses Seminar ist die Erde und weitere fünf Elemente, die einem helfen werden vieles in seinem Leben vielschichtiger zu erkennen und zu verstehen. Durch sie lernt man, die in unserer Gesellschaft nicht mehr vertraute Art in seinem Leben zu agieren. Man sagt Gedanken sind Macht. Wie das funktioniert und auf wie vielen verschiedenen Ebenen unsere Gedanken Auswirkungen auf unser Umfeld haben, wird in unserem Seminar richtig energetisch erforscht. Es wird erforscht in dem man lernt nicht sichtbare Energie zu fühlen, zu erfassen und zu verstehen.



All das geht in diesem Seminar immer von innen nach außen. Man lernt erst seine eigene innere Welt zu verstehen, zu lieben und zu verändern, um dann automatisch das Außen besser wahrnehmen, annehmen, lieben und verändern zu können.



Unsere Lehrmeisterin wird unsere Mutter Erde sein und all die Geschöpfe die auf Ihr leben. Sie wird helfen alles bis in ungeahnte Tiefen zu verstehen um da heraus Wurzeln wachsen zu lassen, die uns eine unglaubliche Standfestigkeit, innere Ruhe, ein starkes Vertrauen und eine tiefe Liebe zu sich selbst und zum Leben schenkt.



Herzliche Grüße

Frank und Anita Vejvoda



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Podcast


Ich möchte heute etwas Tiefgehenderes von mir erzählen. Etwas was dazu beitragen soll, das all die, die meinen sie könnten sich nicht verändern, weil sie nicht so weit sind oder ähnliches, den Mut bekommen für sich, auch in größeren Sprüngen Veränderungen zulassen zu können. Und dazu gehört auch es zulassen zu wollen, eine Familie und Partnerschaft haben zu dürfen, die durch und durch heilend, belebend und beglückend ist. Immer daran denken, dass alles in unserem Leben möglich ist, auch und gerade dann wenn es unmöglich scheint. Dazu gehört auch viel über seinen eigenen Schatten zu springen und Dinge zu machen die man sonst nie…… machen würde. Mal nachzugeben, wenn man gehörig verletzt worden ist. Mal den Mund halten, auch wenn man dem anderen so richtig die Meinung geigen will. Und zu üben Liebe zu schicken, auch wenn man meint man hat gar keine Liebe zum verschicken und schon gar nicht für die Person. Verständnis entwickeln lernen, auch für Situationen, die man selbst noch nie erfahren hat und vieles mehr.



Ich hatte immer mal wieder weise Stimmen an meiner Seite, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Die bei mir mit ihrem gesagten nicht immer offene Türen einrannten. Vieles von dem was sie mir sagten, brauchte Jahre bis ich verstanden hatte was sie meinten. Dazu gehörte auch das Verhalten innerhalb einer Familie und Partnerschaft. Dieses erfahrt ihr heute hier, in diesem Teil meiner Lebensgeschichte.



Ich durfte das himmlische Licht noch bis zu meiner ersten Pockenimpfung, die war glaube ich in meinem vierten Lebensjahr, in mir tragen. Später in der Lehre lernte ich eine Frau kennen, die mich als Kleinkind kannte. Sie wusste um die schlimmen Umstände in meiner Familie und sie wusste auch was ich für ein Kind war. Für sie war es sehr schwer mit anzusehen, wie ich immer traurigere Augen bekam und dieses freie Lachen und Lächeln, mit denen ich andere beglückte, immer seltener mein Mund und meine Augen verließ. Als Baby habe ich viel geschrien, sehr viel geschrien, weil ich mit dem Schmerz, der in meiner Familie herrschte nicht klar kam.



Als Kleinkind war ich immer still und in mich gekehrt. Ich habe immer gerne alleine gespielt und bis ich meine erste Pockenimpfung bekam, habe ich mich viel in anderen Welten, auf anderen Ebenen aufgehalten. Dort fühlte ich mich geborgen, dort bekam ich die Liebe, die ich in meiner Familie nicht bekommen konnte, weil diese zu viel mit sich und ihrem Leben zu tun hatte.

Als meine Mutter mit mir zur Impfung ging, habe ich mich gewehrt. Meine Mutter musste mich über eine stark befahrene Straße ziehen. Ich brüllte wie am Spieß. Ich hatte das Gefühl ich müsste zur Schlachtbank und zog und zerrte an der Hand meiner Mutter so doll ich nur konnte. Ich muss gewusst haben, dass mir der Kontakt zu den anderen Welten, durch die Impfung nicht mehr so leicht gelingen wird. Ich hatte das Gefühl, das ich mit dieser Impfung in meinem Körper eingesperrt werde. Meiner Mutter war mein Verhalten unverständlich und zudem noch peinlich, da in der Nähe eine Bushaltestelle war, an der sehr viele Leute standen und unserem Kampf zusahen.



Nach der Impfung war ich matt. Ich spürte richtig wie sich das Gift in meinem Körper verteilte. Ich fühlte mich fiebrig, obwohl ich kein Fieber hatte und die anderen Welten die vorher so nah waren, waren plötzlich ganz weit weg. Ich hörte die Stimmen meiner geistigen Freunde kaum noch. Ich fühlte mich so alleine, so einsam, gefangen in einer Welt die nicht die meinige war. Gefangen in einer Welt ohne Liebe, gefüllt mit Ängsten, gefüllt mit Wut, Neid und Hass.



Mit der Zeit gewöhnte ich mich daran, dass alles nicht mehr so farbenfroh aussah. Das die Farben sich eher im Schwarzweiß-Bereich hielten. Ich gewöhnte mich auch daran, nicht mehr die viele Liebe aus den anderen Welten spüren zu können und ich veränderte mich. Ich baute unglaublich viele Ängste auf und andererseits einen starken Willen leben zu wollen. Als ich mich dieser Welt fast ganz angepasst hatte, bekam ich nachts von einem meiner liebsten geistigen Lehrer besuch. Ich schlief und sah ihn im Schlaf vor meinem Bettchen stehen. Er war sehr groß, viel größer als meine Eltern. Ich hatte angst vor der vielen Liebe die ich von ihm bekam, ich war die hohen Schwingungen nicht mehr gewohnt und die kühle Hand die mir dann voller Liebe über meinen Kopf streichelte, holte mich aus meinem Schlaf. Ich hatte solche Angst. Ich verkroch mich unter meiner Decke, versteckte mich bis ganz ans Fußende des Bettes.



Erst jetzt bin ich in der Lage diese Erfahrung von außen betrachten und verstehen zu können. Was ich als kleines ängstliches Kind nicht in der Lage war zu spüren, kann ich jetzt ganz klar sehen. Mein Besuch liebt mich auf eine sehr tiefe Weise und es tat ihm in seinem Herzen unendlich weh, zu sehen wie ich hier auf der Erde unter meiner Angst, unter dem gefangensein im Körper litt. Ihm tat sein Herz weh, weil er mir nicht helfen konnte, weil er mich loslassen musste, bis ich wieder höhere Dimensionen sehen, hören und fühlen kann. Es hat viele Jahrzehnte gebraucht, bis diese mir so nahe stehende hohe Seele, wieder Kontakt zu mir aufnehmen konnte. Und auch heute tut mir Zeitweise diese tiefe Liebe weh und lässt mich schneller weglaufen als ich gucken kann.



Diese Erfahrung der hohen Liebe meiner geistigen Freunde, war für mich sehr wichtig. Dadurch konnte in mir ein Pflänzchen wachsen, was unter meinen irdischen Lebensbedingungen nicht möglich gewesen wäre. Das Pflänzchen der tiefen allumfassenden Liebe hat mir auf meinem Weg immer als Wegweiser gedient. Ich hatte in mir gespeichert, trotz aller anderen Lebenserfahrungen, dass tiefe Liebe in der Familie und Partnerschaft möglich ist. Wie ich dahin komme, das durfte ich noch lernen, um diese tiefsitzende Sehnsucht für mich zu erfüllen.



Als Schulkind habe ich immer lieber mit Jungen gespielt. Mit Mädchen ging es nicht ganz so, sie machten mir immer irgendwie Angst. Vielleicht hing es damit zusammen, dass ich angst vor meiner Mutter hatte. Vielleicht war es aber auch, dass die Mädchen meistens schon keine Kinder mehr waren. Die wirkten auf mich steif, nicht lebendig genug. Ich wollte toben, auf Bäumen rumklettern, Ballspiele auf der Straße spielen. Ich wollte lachen, kriegen spielen und wenn ich wütend war wollte ich es leben, mich auch mal mitten auf der Straße mit dem Nachbarjungen prügeln.



Und andererseits, war ich sehr still und in mich gekehrt. Bin in den Garten gegangen und habe Wildkräuter gejätet, wenn mich die Blumen gerufen haben. Blumen, überhaupt die ganze Pflanzenwelt und auch Tiere halfen mir, mich so langsam wieder für andere Welten öffnen zu können. Ich glaube sie haben Stück für Stück vieles von dem geheilt, was durch das Gift der Impfung in mir kaputt ging.






In der Pubertät bekam ich drei Freundinnen an die Seite gestellt. Mit einer von ihnen war ich bis vor ein paar Jahren noch befreundet, obwohl ich für sie da schon eine absolute Herausforderung war. Ich neige nämlich dazu, das Weltbild der Leute immer ein bisschen auf den Kopf zu stellen und das gefällt nicht jedem. Aber mittlerweile habe auch ich gelernt, wo ich den Mund halten sollte und wo nicht.



Meine Naivität die ich zeitweise auch heute noch habe, war für mich in der Pubertät sehr gefährlich und ich kann von Glück reden, dass ich immer Leute um mich herum hatte und habe die mich vor mir selbst schützten. Doch wenn ich merkte das ich ungerechtfertigt behandelt wurde oder einer meiner Geschwister oder Freunde, dann entwickelte ich in mir einen unglaublichen Kampfgeist. Ich lernte in dieser Zeit dem Leben die Stirn zu bieten, zu kämpfen damit ich überleben konnte.



Ich lernte mich für mich selbst einzusetzen und das nicht immer unter einfachen Bedingungen. Ich bekam in der Lehre Schwierigkeiten, mein Ziehvater den ich sehr liebte weil er immer so gut er konnte für mich da war, wollte mir helfen. Aber ich sagte ihm, dass das jetzt mein Weg ist. Ich habe mir in meinem Lehrbetrieb viel Hohn eingefangen, weil ich das alleine meistern wollte. Denn ich wurde angeschuldigt geklaut zu haben, was aber nur durch ein Missverständnis zu so einer Aussage wurde. Dadurch wurde mein Kampfgeist noch mehr geschult. Mein einziger Schutz war noch, dass ich viel mit Gott, der Pflanzen- und Tierwelt sprach. So verlor ich mich noch nicht ganz in diesem gesellschaftlichen Geschehen.



Dann kam mein erster Freund, der auch mein erster Mann wurde und mit ihm die Verhütungspille, die wie ich viele Jahre später feststellen musste, mich noch mehr von mir selbst getrennt hat. So das ich dem Leben vollends den Kampf ansagte. Ich sagte überall meine Meinung, egal ob es nun angebracht war oder nicht. In vielen Lebenssituationen half mir diese Lebenseinstellung auch weiter, aber in anderen hatte sie fatale Auswirkungen. Ich verlernte feinfühlig und verständnisvoll zu sein, stattdessen kam eine unglaublich ungesunde Arroganz mit hinzu. Ich lernte allem im Leben den Kampf anzusagen, solange es nicht in mein Weltbild passte und war einfach nicht mehr ich selbst. All das Feingefühl, die Liebe, das Strahlen was mich immer umgab war weg. Glück und glücklich SEIN war verloren gegangen und es sollte auch noch viele Jahre dauern, bis ich auch nur annähernd da wieder hinkam. Was ich noch nicht verloren hatte war mein Gerechtigkeitssinn und mein Lachen, was mir viel half, wenigstens noch ein kleines Stückchen glücklich SEIN zu fühlen. Denn das brauchte ich als Ankerpunkt für meinen nächsten Lebensschritt.



All das sollte Euch veranschaulichen können, von wie weit unten ich mich verändern durfte. Alles war Kampf in meinem Leben, selbst die Beziehung und sogar die körperliche Vereinigung. Nichts floss richtig in meinem Leben und schon gar nichts richtig in meinen Gedanken. Ich hatte ständig Gedanken von nicht gut genug zu sein in mir. Nie jemanden etwas recht machen zu können. Ich habe geistig nur über mein Leben gewettert und geschimpft. Ich wollte nie so richtig die anderen innerhalb der Familie verstehen, in die ich hinein geheiratet hatte. Ich habe immer nur gesehen, dass sie schlecht über mich redeten und dachten, warum sie es taten wollte ich nicht wissen, ich wollte einfach nicht verstehen.



Doch mit dem ersten Kind, kamen andere Freunde. Auch Freunde die den Mut hatten, mir zu sagen, dass ich mir dieses Leben ausgesucht hatte und das ich dieses und die dazugehörigen Personen, mich eingeschlossen, erst einmal annehmen lernen darf. Oh Leute, wie habe ich da geflucht, gewettert und geschimpft. Ich sollte meine Einstellung zu den anderen verändern und nicht sie zu mir. Das war einfach zu viel für mich. Aber diese Freundin hatte den Mut. Sie sagte es mir damals übers Telefon und wie immer bei so etwas, unterbrach ich erst einmal abrupt das Telefonat. Die Arme hatte ein richtig schlechtes Gewissen. Doch ich kannte mich, wenn ich mir die Zeit lies diesen Unmut loszulassen, indem ich so richtig Wütend bin, dann würde es mir bald wieder besser gehen. Ich lies also alles los, merkte das sie recht hatte und rief dann sofort bei ihr an, um mich bei ihr zu entschuldigen und zu bedanken.



Schon die Oma von meinem damaligen Mann, riet mir als Frau weise zu sein, damit ich innerhalb der Partnerschaft zufrieden werden kann. Ich verstand nicht wie sie es meinte, denn von Weisheit wahr ich noch Meilen entfernt. Doch die besagte Freundin holte es immer und immer wieder aus mir heraus und ich saugte alles wie ein Schwamm auf, auch wenn sie mich so manchesmal an meine Grenzen brachte und ich immer wieder in den Wiederstreit mit mir geriet.



Meine erste Ehe und die Familie haben mich viel Achtsamkeit gelehrt, nicht weil sie so achtsam waren, sondern weil ich sie mit anderen Augen sehen lernen durfte. Ich durfte lernen hinter ihre Fassaden zu schauen, ich durfte erkennen lernen, warum sie solche Verhaltensweisen an den Tag legten und ich durfte sie mit diesen lieben lernen. Je mehr ich mich mit meinen Verhaltensweisen verstehen lernte, umso leichter verstand ich sie. Je mehr ich mich lieben lernte, umso leichter lernte ich sie so zu lieben wie sie waren. Das war meine erste gründliche Schule über die zwischenmenschlichen Beziehungen mit mir, innerhalb der Familie und der Partnerschaft.



Alle meine Kinder und ganz besonders meine erste Tochter Kyra, haben mich viel auf diesem Weg gelehrt. Viele Erwachsene die mich in meiner Kindheit und darüber hinaus begleitet haben, genauso all die Freunde die mich ein Stück meines Weges begleitet haben. Tiere die mich begleiteten und mir halfen meine innere Einsamkeit zu überwinden.



Mit 32 Jahren war ich dann so weit, einen für mich sehr großen Schritt zu gehen. Ich verließ meinen damaligen Mann und musste aus gegebenen Umständen meine beiden Söhne bei ihm lassen. Ich verlor dadurch meine gesamte Familie und viele Freunde. Gewann dafür einen Mann, der mich so liebte wie ich war. Mit ihm konnte ich endlich den Weg gehen, den ich gerne gehen wollte. Ich wollte Heilerin werden, wie dieser Weg aussehen wird, das wusste ich noch nicht. Doch ich wollte genau den Weg gehen, den ich mit meiner vorherigen Familie nicht gehen konnte. Frank und ich bekamen drei Kinder. Die mir halfen den Trennungsschmerz von meinen beiden ältesten Söhnen zu verarbeiten und die mir halfen zu wissen, das ich trotz meiner schweren Entscheidungen eine gute Mutter bin.



All das Wissen was Frank und ich in unserem Leben vor unserer Begegnung gelernt hatten, hat uns geholfen unseren Traum einer harmonischen und liebevollen Partnerschaft umzusetzen. Das wiederum gibt uns die Kraft, auch innerhalb unserer kleinen Familie eine gesunde, freudvolle und liebevolle Harmonie aufrecht zu halten.
Somit durfte ich mir, mit ganz viel Hilfe, das aufbauen was für mich das wichtigste in meinem Leben war. Eine Familie in der ich SEIN darf wie ich BIN und in der ich mich pudel wohl fühle. Ich durfte mir eine Welt mit und voller Liebe aufbauen. Auf diesem Weg habe ich natürlich auch viele andere Dinge gelernt die mir wichtig waren, wie z. B. Menschenführung und Ausbildung. Verstehen und heilen und das auf ganz viele verschiedene Arten. Ich habe mein körperliches eingesperrt sein überwunden. Dadurch die Verbindungen und das Reisen mit und zu den anderen Welten wieder zu meinem Spezialgebiet gemacht. Aber auch meinen Forschergeist habe ich unglaublich geschult, denn nur mit ihm bin ich in der Lage, meinem Leben in jeder Situation eine für mich glückliche Wendung zu geben.



Liebe Grüße Anita Vejvoda


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