Mit Begeisterung arbeite ich mit bunter Wolle
und ich bin begeistert was daraus alles erstellt werden kann.

So wie diese zauberhaften zarten Engel,
die einen immer wieder aufs neue berühren,
die ein bewegen inne zu halten,
um Kontakt mit sich selbst
und dem Universum aufzunehmen.


So ein Engel kann aber auch ein
Abbild des eigenen Schutzengels sein,
den man vielleicht hören,
fühlen oder sehen kann.
Es kann auch eine Erinnerung
an unsere eigene Einzigartigkeit sein.

Mich haben die Wollengel
immer an meinen Weg erinnert.
Sie haben mich daran erinnert,
dass es mehr gibt
außer dem täglichen Schaffen.
Das zarte Aussehen der Engel hat mich immer daran erinnert,
das deren Welt gar nicht so weit von unserer entfernt ist
und das es eine schöne Erfahrung ist, diese ganz nah bei sich zu spüren.
Um mit Wolle zu arbeiten,
darf ich richtig ruhig sein.
Haare die mit unruhigen Händen
bearbeitet werden, stehen nach allen
Himmelsrichtungen ab
und genauso würden dann
auch die Engel aussehen :-))

Viele, viele Jahre habe ich sehr stark
zitternde Hände gehabt.
Und doch habe ich einen Beruf erlernt,
wo ruhige Hände unbedingt erforderlich waren.
Meinen Kolleginnen standen häufig die Haare
zu Berge wenn sie hörten, dass sie mit mir bei
einer Kundin eine Dauerwelle wickeln sollten.
Für mich war es eine sehr starke Willensarbeit,
diese Schwäche zu überwinden.
Denn mir war es immer sehr peinlich, wenn meine Hände
beim Dauerwelle wickeln wie Espenlaub zitterten.
Nun habe ich sehr ruhige Hände,
habe aber dieses Phänomen an einen Teil
meiner Kinder weitervererbt
und darf ihnen jetzt helfen mit ihrem
Bewusstsein ihre Hände ruhig zu kriegen.
Dazu gehört ein Instrument lernen, das
Handarbeiten oder werken und mit Wolle
kreativ sein.
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