Ich hatte Angst nur ein Wort zu schreiben
und versuchte wo ich nur konnte, das Schreiben zu meiden.
Ich fühlte mich dadurch nur so unglaublich klein
und musste mich suchen in meinem SEIN.

Ich wollte schreiben viele Geschichten,
von Elfen, Feen und Wichten.
Nur hatte ich Angst zu schreiben so doll
und dann irgendwann hatte ich die Nase voll.
Ich habe viel in meinem Leben erlebt
und so packte ich alles in ein Gebet.
Mit 26 Jahren war es so weit,
ich erzählte von meinen Ängsten lang und breit.
Ich bekam Freunde, sie halfen mir dabei
und dann plötzlich war ich frei.
Nun schreibe ich mir selbst schöne Worte
und das von der aller feinsten Sorte.
Ich kann durch sie erkennen wie groß ich eigentlich BIN
und mein Leben ergibt für mich einen Sinn.
Ich habe eine Begabung mit Worten zu heilen
und fange an bei den Menschen die harten Kanten abzufeilen.
Ich gebe mir damit ein großes Geschenk
und es hilft mir, dass ich immer an mich denk.
Achte ich darauf, dass es mir immer gut geht,
kommt von mir ein warmer heilender Wind, der weit weht.
Ich kann mit meinem schreiben viele erreichen
und ihre Herzen mit meinem SEIN erweichen.
So trage ich einen Teil zum Frieden mit bei
und tut jeder sein Teil, sind wir bald alle frei.
Merke Dir gut,
für alles im Leben braucht man Mut.
Fällt es Dir leichter am Computer zu schreiben,
dann fange an und geb ihm ein Dein Lebensreigen.

Dein Lebensvertrauen wird wachsen mit jedem Wort
und schwups, sind alle Ängste fort.
Du wirst plötzlich merken wie groß Du eigentlich bist
und wirst feststellen, dass Du sicherer im Lebenssattel sitzt.
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Von Anita Vejvoda
geschrieben im Februar 2008
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